Das Beiratsmodell - neue Wege für den islamischen Religionsunterrricht: verfassungsrechtliche Untersuchungen zur Zulässigkeit alternativer Kooperationsformen zwischen Staat und religiösen Organisationen

Religiöse Erziehung von Muslimen findet in muttersprachlichem Ergänzungs­unterricht oder in den Koranschulen der Moscheegemeinden statt. Dies hemmt die Entwicklung eines überpartikularen, im deutschen Schul- und Wissenschaftssystem beheimateten Islam. Die Idee eines islamischen Bekenntnisunterrichts...

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Publié dans:Göttinger Schriften zum öffentlichen Recht
Auteur principal: Schmischke, Christoph
Collectivité auteur: Georg-August-Universität Göttingen (Institution émettrice d'un diplôme)
Type de support: Electronic/Print Livre
Langue:Allemand
Vérifier la disponibilité: HBZ Gateway
Publié: Göttingen Universitätsverlag Göttingen 2018
Dans:Göttinger Schriften zum öffentlichen Recht
Collection/Revue:Göttinger Schriften zum öffentlichen Recht Band 10
Sujets / Chaînes de mots-clés standardisés:B Allemagne / Enseignement religieux islamique / Programme scolaire / Compétence / Constitutionnalité
Sujets non-standardisés:B Publication universitaire
Accès en ligne: Table des matières
Presumably Free Access
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Résumé:Religiöse Erziehung von Muslimen findet in muttersprachlichem Ergänzungs­unterricht oder in den Koranschulen der Moscheegemeinden statt. Dies hemmt die Entwicklung eines überpartikularen, im deutschen Schul- und Wissenschaftssystem beheimateten Islam. Die Idee eines islamischen Bekenntnisunterrichts an öffentlichen Schulen in deutscher Sprache findet über Parteigrenzen hinaus breite Zustimmung. Das Problem: Das Grundgesetz sieht eine Kooperation zwischen Staat und Religionsgemeinschaft vor. Islamische Organisationen sind aber (noch) nicht als Religionsgemeinschaften anerkannt. Wer soll dann die Lerninhalte festlegen? Behörden islamischer Herkunftsstaaten sind ungeeignet. Sie transportieren die Vorstellung eines politischen Islam, der tief in den Prägungen der Heimatländer verhaftet ist. Die Schulministerien der Bundesländer sind der Neutralität verpflichtet und dürfen keine theologischen Gestaltungsaufgaben wahrnehmen. Beiräte, bestehend aus islamischen Theologen und Verbandsvertretern, könnten die Lösung sein
Description:Literaturverzeichnis: Seite 345-360
ISBN:3863953452
Persistent identifiers:DOI: 10.17875/gup2017-1069