Über das Beten der Römer: Gebete im spätrepublikanischen und frühkaiserzeitlichen Rom als Ausdruck gelebter Religion

Die bisherigen philologischen und historischen Modelle zur römischen Religion verhindern ein Verständnis für die Vielfältigkeit des Betens im antiken Rom und reduzieren jenes auf normative und formalisierte Akte, die von einem kulturellen oder kultischen Wissen diktiert und mit Hilfe eines schriftli...

Ausführliche Beschreibung

Gespeichert in:  
Bibliographische Detailangaben
1. VerfasserIn: Patzelt, Maik 1987- (VerfasserIn)
Medienart: Elektronisch Buch
Sprache:Deutsch
Subito Bestelldienst: Jetzt bestellen.
Verfügbarkeit prüfen: HBZ Gateway
Fernleihe:Fernleihe für die Fachinformationsdienste
Veröffentlicht: Berlin Boston De Gruyter [2018]
In: Religionsgeschichtliche Versuche und Vorarbeiten (Band 73)
Jahr: 2018
Schriftenreihe/Zeitschrift:Religionsgeschichtliche Versuche und Vorarbeiten Band 73
normierte Schlagwort(-folgen):B Römisches Reich / Religião / Oração / Rito
weitere Schlagwörter:B Publicação universitária
B Religious Experience
B Römische Religion
B Corporificação
B Religiöse Praxis
B Experiência religiosa
B Ritualização
B Ritualization
B Roman Religion
Online Zugang: Cover (Verlag)
Cover (Verlag)
Rezension
Volltext (lizenzpflichtig)
Parallele Ausgabe:Nicht-Elektronisch
Beschreibung
Zusammenfassung:Die bisherigen philologischen und historischen Modelle zur römischen Religion verhindern ein Verständnis für die Vielfältigkeit des Betens im antiken Rom und reduzieren jenes auf normative und formalisierte Akte, die von einem kulturellen oder kultischen Wissen diktiert und mit Hilfe eines schriftlichen Regelwerkes priesterlich verwaltet werden. Diese Studie erhebt das betende Individuum inmitten des ihn prägenden und umgebenden sozialen Kontextes zum Ausgangspunkt der Untersuchung und begreift somit das Beten als ganzkörperliche und multidimensionale Kommunikation. Sie eröffnet Einblicke in die Kreativität und das Erlebnis des Betens, aus welchen diese Vielfältigkeit hervorgeht. Als methodische Grundlage dient das Konzept der „gelebten Religion“, deren Akzente um kreatives Handeln, Verkörperung und Erfahrung mit einer Bandbreite an historischen, religionswissenschaftlichen, psychologischen und anthropologischen Ansätzen erweitert und konkretisiert wird. Ausgehend von dieser perspektivischen und methodischen Grundlage entwirft dieses Werk ein neues Bild religiöser Praxis in Rom, knüpft an den modernen Forschungsdiskursen zum Gebet an und erweitert diese im Hinblick auf eine gelebte Religion.
Beschreibung:Überarbeitete Version der Dissertation
Literaturverzeichnis: Seite 271-335
Medienart:Mode of access: Internet via World Wide Web.
ISBN:311057764X
Persistent identifiers:DOI: 10.1515/9783110577648