Grundformen der Frömmigkeit im Mittelalter

Bereits in zweiter Auflage entfaltet diese Einführung die Welt der mittelalterlichen Frömmigkeit: Der Vormoderne war die Religion selbstverständlich. Je nach Kulturstand hatte sie verschiedene Formen und Gestaltungen. Kennzeichnend für die mittelalterliche Frömmigkeit ist, dass die Buchreligion Chri...

Full description

Saved in:  
Bibliographic Details
Published in:Enzyklopädie deutscher Geschichte
Main Author: Angenendt, Arnold 1934-2021
Format: Electronic Book
Language:German
Subito Delivery Service: Order now.
Check availability: HBZ Gateway
Published: München Oldenbourg Wissenschaftsverlag 2010
In:Enzyklopädie deutscher Geschichte
Edition:2., durchges. Aufl.
Series/Journal:Enzyklopädie deutscher Geschichte 68
Standardized Subjects / Keyword chains:B Piety / History 500-1500
Further subjects:B Religious Thought Middle Ages, 600-1500
B Church History Middle Ages, 600-1500
B Literature report
Online Access: Cover
Volltext (Verlag)
Parallel Edition:Non-electronic
Description
Summary:Bereits in zweiter Auflage entfaltet diese Einführung die Welt der mittelalterlichen Frömmigkeit: Der Vormoderne war die Religion selbstverständlich. Je nach Kulturstand hatte sie verschiedene Formen und Gestaltungen. Kennzeichnend für die mittelalterliche Frömmigkeit ist, dass die Buchreligion Christentum in eine orale Gesellschaft vordrang und diese umgestaltete: Schreiben und Lesen, Philosophie und Theologie entwickelten sich. Die Religionspraxis bildete dabei vielerlei Spielarten aus: Reliquien-Verehrung, Blutkulte, Stiftungswesen, Ablass, Passionsfrömmigkeit - insgesamt ein Gemisch, das nicht immer als genuin christlich gelten kann. Eben in dieser Vermengung von vielerlei Elementen liegt die Spannung; zum Ende des Mittelalters erwächst eine geradezu explosive Mischung. Dies ansichtig zu machen gelingt - entgegen der Vorgehensweise der älteren Forschung, die allzu oft konfessionell und national urteilt - erst aus einer religions- und sozialgeschichtlichen Perspektive, der sich Arnold Angenendt vorzugsweise widmet. Aus der Presse zu 1. Auflage: Der Wert des Buches "beruht [...] auf der anschaulichen Präsentation vielgestaltigen Materials und in der Aufmerksamkeit des Autors für neue Fragestellungen der Nachbardisziplinen." Michael Borgolte in der FAZ, 8.12.2003.
Review quote. A quote from a review of the product: "Die Lektüre macht - wie eigentlich immer bei Angenendt - einfach Freude." Hans-Henning Kortüm in: Zeitschrift für Historische Forschung 43/2007, Heft 1 "Von anderen Studienbüchern unterscheidet sich das vorliegende nicht zuletzt dadurch, dass es seinen Gegenstand in methodischer Grundlegung und Durchführung weitgehend selbst definiert und entsprechend dem überragenden wissenschaftlichen Profil des Autors nicht nur dem Resümee aktueller Forschungsdiskussionen dient, sondern auch eine eigene, weiterführende Forschungsperspektive eröffnet." Ludger Körntgen in: sehepunkte 2/2005 "Insgesamt muss [...] hervorgehoben werden [...] dass Angenendts neues Buch allemal mit Gewinn zu lesen und auch ansprechend geschrieben ist. Es reiht sich würdig in die EDG-Reihe ein und ist heute umso dringender insbesondere auch den Geschichtsstudentinnen und -studenten zu empfehlen, als viele der hier angesprochenen Sachverhalte und Grundtatsachen der mittelalterlichen Geschichte ihnen heute fremder geworden sind denn je." Gerd Mentgen in: Das Mittelalter 8/2003, Heft 2
ISBN:3486701630
Persistent identifiers:DOI: 10.1524/9783486701630