Le cèdre islamo-chrétien: des Libanais à la recherche de l'unité nationale

Fast täglich ist der Libanon als ein von Bürgerkrieg (1975-1990) und anhaltenden Konflikten zerrissenes Land in den Schlagzeilen. Angesichts der Grenzen zwischen den Konfessions- und Religionsgruppen entwickeln bireligiöse Familien verschiedene Strategien im Umgang mit ihrer oft ablehnenden Umwelt u...

Ausführliche Beschreibung

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Bibliographische Detailangaben
Nebentitel:On peut dialoguer sans vivre ensemble et vivre emsemble sans dialoguer
1. VerfasserIn: Weber, Anne Françoise 1973- (Verfasst von)
Medienart: Elektronisch Buch
Sprache:Französisch
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Veröffentlicht: Baden-Baden Nomos Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG 2008
In: Studien zu Ethnizität, Religion und Demokratie (8)
Jahr: 2008
Ausgabe:1. Aufl.
Schriftenreihe/Zeitschrift:Studien zu Ethnizität, Religion und Demokratie 8
normierte Schlagwort(-folgen):B Libanon / Nationale Einheit / Christentum / Interreligiöser Dialog / Islam / Politische Identität
weitere Schlagwörter:B Regionalstudien
B Hochschulschrift
B Libanon Religion Islam Christentum Beziehungen zwischen religiösen Gruppen/Religionsgemeinschaften Christen Muslime Interkulturelle Beziehungen Interethnische Beziehungen Verhältnis Religionsgemeinschaft - Staat
B Politik
B Länderstudien (ohne europäische Länder)
B Country Studies (without European Union)
B Staat Nation Nationen- und Staatenbildung Nationale Identität Wechselbeziehungen Religion und Politik Religiöse Probleme Historische Faktoren Intellektueller Dialog Ehe/Heirat Mischehe Ethnische Vermischung Laizismus
Online-Zugang: Inhaltsverzeichnis
Volltext (Verlag)
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Parallele Ausgabe:Nicht-Elektronisch
Beschreibung
Zusammenfassung:Fast täglich ist der Libanon als ein von Bürgerkrieg (1975-1990) und anhaltenden Konflikten zerrissenes Land in den Schlagzeilen. Angesichts der Grenzen zwischen den Konfessions- und Religionsgruppen entwickeln bireligiöse Familien verschiedene Strategien im Umgang mit ihrer oft ablehnenden Umwelt und mit ihrer eigenen doppelten Zugehörigkeit. Diese Studie erforscht, in welcher Form interreligiöse Beziehungen unter solchen Bedingungen zur Konstruktion nationaler Einheit beitragen. Mithilfe von Interviews und einer Diskursanalyse werden der muslimisch-christliche Dialog sowie Erfahrungen bireligiöser Familien untersucht. Dabei zeigt sich, dass der nationale Dialog auf die Schaffung einer Zivilreligion abzielt, deren Grundlage die religiöse Vielfalt und ihre Festschreibung durch das System des politischen Konfessionalismus sind. In der Untersuchung von drei gesellschaftspolitischen Debatten (zum politischen System, zur Zivilehe und zum Religionsunterricht) wird deutlich, dass im Dialog und in der Alltagsbegegnung zwei unterschiedliche Logiken das Verständnis der interreligiösen Beziehungen und der nationalen Einheit bestimmen: die Logik der kollektiven Differenz und die der Vermischung
Physische Details:255 S., graph. Darst.
ISBN:978-3-8329-3102-5
978-3-8452-0617-2
Persistent identifiers:DOI: 10.5771/9783845206172