Gewalt und Heil: bildliche Inszenierungen von Passion und Martyrium im späten Mittelalter

Die spätmittelalterliche Tafelmalerei nördlich der Alpen ist reich an Bildern von Gewaltakten, die sich gegen Jesus sowie Märtyrerinnen und Märtyrer richten. Aus christlicher Sicht ist diese Gewalt zwar negativ, besitzt jedoch heilsgeschichtlich positive Funktionen. Die dargestellten Methoden von Fo...

Ausführliche Beschreibung

Gespeichert in:  
Bibliographische Detailangaben
1. VerfasserIn: Dittmeyer, Daria (Verfasst von)
Medienart: Elektronisch Buch
Sprache:Deutsch
Subito Bestelldienst: Jetzt bestellen.
Verfügbarkeit prüfen: HBZ Gateway
WorldCat: WorldCat
Fernleihe:Fernleihe für die Fachinformationsdienste
Veröffentlicht: Köln Weimar Wien Böhlau Verlag 2014
In: Sensus (Band 5)
Jahr: 2014
Rezensionen:[Rezension von: Dittmeyer, Daria, Gewalt und Heil] (2016) (Hoeps, Reinhard, 1954 -)
Schriftenreihe/Zeitschrift:Sensus Band 5
normierte Schlagwort(-folgen):B Mitteleuropa / Malerei / Passionsdarstellung / Martyrium (Motiv) / Gewalt (Motiv) / Geschichte 1350-1550
weitere Schlagwörter:B Hochschulschrift
B ART / History / General
B Breslauer Barbara-Retabel, Christusbild, Gewaltästhetik, Hans von Geismar, Martyriumsdarstellung, Nordalpine Tafelmalerei, Stefan Lochner
Online-Zugang: Cover (Verlag)
Inhaltstext
Inhaltsverzeichnis
Volltext (Resolving-System)
Volltext (lizenzpflichtig)
Parallele Ausgabe:Nicht-Elektronisch
Beschreibung
Zusammenfassung:Die spätmittelalterliche Tafelmalerei nördlich der Alpen ist reich an Bildern von Gewaltakten, die sich gegen Jesus sowie Märtyrerinnen und Märtyrer richten. Aus christlicher Sicht ist diese Gewalt zwar negativ, besitzt jedoch heilsgeschichtlich positive Funktionen. Die dargestellten Methoden von Folter und Hinrichtung sind überaus vielfältig. Ihren Bildtraditionen sowie den besonderen Bedingungen und Möglichkeiten der bildlichen Umsetzung und der Rezeption einzelner Motive wird in diesem Buch nachgegangen. Parallelen und Unterschiede zwischen der Passions- und Martyriumsikonographie erhellen dabei die theologische Bedeutung zwischen beiden Bildthemen. Die Analyse der sakralen Bilder trägt zudem zu einem besseren Verständnis einer ganzen, noch immer durch Klischees belasteten Epoche bei
Physische Details:1 Online-Ressource (385 Seiten)
ISBN:978-3-412-21710-5
Zugangseinschränkungen:Restricted Access
Persistent identifiers:DOI: 10.7788/boehlau.9783412217105