Cioran als Nihilist, Skeptiker und politischer Essayist

Emil Cioran gilt vielen als ein besonders eindeutiges Beispiel eines nihilistischen Denkers. Wie hier aufgezeigt werden soll, ist es aber nicht nur fraglich, ob der Nihilismus eine kohärente Position ist, sondern auch, ob Ciorans schillerndes und widersprüchliches Werk wirklich als das eines Nihilis...

Ausführliche Beschreibung

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Bibliographische Detailangaben
1. VerfasserIn: Kanterian, Edward 1969- (Verfasst von)
Medienart: Elektronisch Aufsatz
Sprache:Deutsch
Verfügbarkeit prüfen: HBZ Gateway
Fernleihe:Fernleihe für die Fachinformationsdienste
Veröffentlicht: [2017]
In: Philosophische Rundschau
Jahr: 2017, Band: 64, Heft: 4, Seiten: 349-374
RelBib Classification:TK Neueste Zeit
VA Philosophie
Online-Zugang: Volltext (lizenzpflichtig)
Beschreibung
Zusammenfassung:Emil Cioran gilt vielen als ein besonders eindeutiges Beispiel eines nihilistischen Denkers. Wie hier aufgezeigt werden soll, ist es aber nicht nur fraglich, ob der Nihilismus eine kohärente Position ist, sondern auch, ob Ciorans schillerndes und widersprüchliches Werk wirklich als das eines Nihilisten, oder auch nur eines Skeptikers, zu klassifizieren ist. Am ehesten, so scheint es, war er ein Pessimist bezüglich der Grenzen und Möglichkeiten menschlicher Zivilisation. Es wird dargelegt, dass dieser Pessimismus, von dem wir gerade heute manches wieder lernen können, seine Wurzeln in der deutschen Lebensphilosophie hat, die Cioran in seinem rumänischen Frühwerk, zu der auch eine faschistische Episode gehörte, umfassend rezipierte. Dies wird anhand der Diskussion von vier Neuerscheinungen von und über Cioran belegt.
ISSN:1868-7261
Enthält:Enthalten in: Philosophische Rundschau
Persistent identifiers:DOI: 10.1628/003181517X15167178975575