Szenen der Wiener Moderne: drei Artefakte und ihre Vorstellungswelten des Jüdischen

Das Essay erzählt die Geschichte dreier Artefakte aus Wien, angefangen vom in der Ersten Republik Österreich gedrehten Stummfilm Die Stadt ohne Juden (1924) über die Theatersensation der Jahrhundertwende Die Klabriaspartie (1890) zurück in das Jahr der Weltausstellung 1873, in dem eine Typenfotograf...

Ausführliche Beschreibung

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Bibliographische Detailangaben
1. VerfasserIn: Eisele, Theresa (Verfasst von)
Beteiligte: Ṿais, Yifʿat 1962- (Vorwort von)
Medienart: Elektronisch Buch
Sprache:Deutsch
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Veröffentlicht: Göttingen Vandenhoeck & Ruprecht 2020
In: Toldot (Band 14)
Jahr: 2020
Rezensionen:[Rezension von: Eisele, Theresa, Szenen der Wiener Moderne : drei Artefakte und ihre Vorstellungswelten des Jüdischen] (2023) (Weigel, Samuel)
Ausgabe:1. Auflage 2021. Auflage
Schriftenreihe/Zeitschrift:Toldot Band 14
normierte Schlagwort(-folgen):B Die Stadt ohne Juden / Bergmann, Adolf, Die Klabriaspartie / Schmidt, Otto 1849-1920, Hausjude / Juden (Motiv)
B Wien / Künste / Judenbild / Stereotypisierung / Geschichte 1873-1924
B Wien / Juden (Motiv) / Judenbild / Kunst / Medien / Geschichte 1900-1930
RelBib Classification:BH Judentum
weitere Schlagwörter:B Theater
B Wien
B Jüdische Geschichte
B Fotografie
B "Die Stadt ohne Juden"
B Wiener Moderne
B Stummfilm
B "Klabriaspartie"
Online-Zugang: Volltext (lizenzpflichtig)
Parallele Ausgabe:Nicht-Elektronisch
Beschreibung
Zusammenfassung:Das Essay erzählt die Geschichte dreier Artefakte aus Wien, angefangen vom in der Ersten Republik Österreich gedrehten Stummfilm Die Stadt ohne Juden (1924) über die Theatersensation der Jahrhundertwende Die Klabriaspartie (1890) zurück in das Jahr der Weltausstellung 1873, in dem eine Typenfotografie eines jüdischen Hausierers entstand. Mit ihrer jeweiligen Spezifik nur im lokalen Kontext verstehbar, sind die Artefakte dennoch in europäische Erfahrungszusammenhänge und Denktraditionen eingewoben. Ihre Untersuchung gibt Einblicke in die Vorstellungswelten des Jüdischen in der Wiener Moderne und legt Prozesse der Authentisierung und Dekonstruktion offen. Damit gelingt eine film-, theater- und medienhistorische Perspektive auf Fragen der jüdischen Moderne und Dimensionen des nach wie vor konjunkturellen Begriffs der Authentizität.
Angaben zur beteiligten Person Eisele: Theresa Eisele studierte Theaterwissenschaft sowie Kommunikations- und Medienwissenschaft in Leipzig und Madrid. Seit 2016 forscht sie am Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Universität Wien, unter anderem zum Verhältnis von jüdischer Geschichte und Theatergeschichte in der Wiener Moderne
Angaben zur beteiligten Person Weiss: Dr. Yfaat Weiss ist Professorin für Jüdische Geschichte an der Hebräischen Universität Jerusalem, Direktorin des Leibniz-Instituts für jüdische Geschichte und Kultur – Simon Dubnow und Professorin für Neuere Geschichte, insbesondere jüdische Geschichte, an der Universität Leipzig.
Physische Details:1 Online-Ressource (165 Seiten), Ill.
ISBN:978-3-666-35823-4
Persistent identifiers:DOI: 10.13109/9783666358234