Konvergenz und Überwältigung: die Mythen der Künstlichen Intelligenz aus theologisch-ethischer Perspektive

Künstlicher Intelligenz wird immer mehr zugetraut. Unter dem Deckmantel nüchterner Technikfolgenabschätzung sind in den letzten Jahrzehnten populäre Mythen entstanden, die die Menschheit an einem historischen Wendepunkt im Umgang mit ihrer Technik vermuten. Viele der Erzählungen schauen gebannt in d...

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Bibliographische Detailangaben
1. VerfasserIn: Schlote, Yannick 1992- (Verfasst von)
Medienart: Druck Buch
Sprache:Deutsch
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Veröffentlicht: Hildesheim Olms 2023
München Universitätsbibliothek Ludwig-Maximilians-Universität München 2023
In: Dissertationen der LMU München (Band 63)
Jahr: 2023
Ausgabe:Erstveröffentlichung
Schriftenreihe/Zeitschrift:Dissertationen der LMU München Band 63
normierte Schlagwort(-folgen):B Künstliche Intelligenz / Mensch-Maschine-Kommunikation / Technischer Fortschritt / Mythos / Theologische Ethik
B Künstliche Intelligenz / Theologische Ethik
RelBib Classification:NCJ Wissenschaftsethik
weitere Schlagwörter:B Hochschulschrift
Online-Zugang: Inhaltstext (Verlag)
Inhaltsverzeichnis
Klappentext
Literaturverzeichnis
Beschreibung
Zusammenfassung:Künstlicher Intelligenz wird immer mehr zugetraut. Unter dem Deckmantel nüchterner Technikfolgenabschätzung sind in den letzten Jahrzehnten populäre Mythen entstanden, die die Menschheit an einem historischen Wendepunkt im Umgang mit ihrer Technik vermuten. Viele der Erzählungen schauen gebannt in die nahe Zukunft und befürchten den drohenden Machtwechsel zwischen Mensch und intelligenter Maschine. Visionen einer von ihrer Technik überforderten Menschheit mischen sich dabei mit einer apokalyptischen Rhetorik, nach der die Menschheit gar nicht anders könne, als ihre effizienteren Nachfolger zu konstruieren. Technik, die ehemals Ausdruck menschlicher Souveränität war, verkehrt sich zum neuen Subjekt der Geschichte. Diese Untersuchung macht die Auslieferung des Menschen an die Zukunft der Künstlichen Intelligenz als kontingenten Mythos durchsichtig und wehrt damit der Sakralisierung von Technik. Im Abgleich der Zerrbilder menschlicher Freiheit, wie sie die Mythen der KI hervorbringen, wirbt der Autor für einen pragmatischen Umgang mit Technik und Innovation auf der Grundlage eines christlichen Freiheitsverständnisses, das auf Bewältigung anstatt Überwältigung setzt. Die Dissertation wurde mit dem Wissenschaftspreis 2023 der Hanns-Lilje-Stiftung ausgezeichnet!
Beschreibung:Literaturverzeichnis Seite 279-299
Physische Details:XIII, 309 Seiten, 21 cm x 15 cm
ISBN:978-3-487-16350-5
3-487-16350-0