Die Konfliktanfälligkeit religiöser Identitäten und die politisch-theologische Spaltung Europas

Religionen und religiöse Identitäten sind nicht direkt für politische Konflikte verantwortlich zu machen, doch nicht selten zeigen sie sich in der Lage, bereits existierende (geo-)politische, sozioökonomische oder kulturelle Konfliktlinien zu strukturieren und/oder zu perpetuieren. Der vorliegende B...

Ausführliche Beschreibung

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Bibliographische Detailangaben
1. VerfasserIn: Hidalgo, Oliver 1971- (Verfasst von)
Medienart: Elektronisch Aufsatz
Sprache:Deutsch
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Fernleihe:Fernleihe für die Fachinformationsdienste
Veröffentlicht: 2023
In: Ethik und Gesellschaft
Jahr: 2023, Heft: 1, Seiten: 1-29
normierte Schlagwort(-folgen):B Girard, René 1923-2015
B Europa / Politischer Konflikt / Religiöse Identität / Politische Theologie / Autoritarismus / Friedensethik
RelBib Classification:CB Christliche Existenz; Spiritualität
CG Christentum und Politik
KBA Westeuropa
KBK Osteuropa
NCD Politische Ethik
ZC Politik
Online-Zugang: Volltext (kostenfrei)
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Beschreibung
Zusammenfassung:Religionen und religiöse Identitäten sind nicht direkt für politische Konflikte verantwortlich zu machen, doch nicht selten zeigen sie sich in der Lage, bereits existierende (geo-)politische, sozioökonomische oder kulturelle Konfliktlinien zu strukturieren und/oder zu perpetuieren. Der vorliegende Beitrag will jene spezifische ,Konfliktanfälligkeit‘ von Religionen theoretisch und ideengeschichtlich unterfüttern und am Beispiel der vorhandenen, heute vielerorts wieder aufbrechenden politisch-theologischen Bruchlinien in Europa nachvollziehbar illustrieren. Dazu wird in der Hauptsache auf Carl Schmitt sowie ergänzend auf die Ansätze von René Girard, Jean-Jacques Rousseau und Michael Walzer rekurriert.
ISSN:2365-6565
Enthält:Enthalten in: Ethik und Gesellschaft
Persistent identifiers:DOI: 10.18156/eug-1-2023-art-1