Delegation
ist im kath. Kirchenrecht (: II.,1.) die Übertragung von Leitungsgewalt unabhängig von einem Amt (c.131 CIC; cc.981 § 1; 983 § 1 CCEO) durch Gesetz oder Verwaltungsakt. Ausführende Gewalt kann für eine einzelne Handlung bzw. für die Gesamtheit der Fälle delegiert werden. Gesetzgebende Gewalt ist in...
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| Medienart: | Elektronisch Lexikonartikel |
| Sprache: | Deutsch |
| Verfügbarkeit prüfen: | HBZ Gateway |
| Fernleihe: | Fernleihe für die Fachinformationsdienste |
| Veröffentlicht: |
2015
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| In: |
Religion in Geschichte und Gegenwart online
Jahr: 2015 |
| Online-Zugang: |
Volltext (lizenzpflichtig) Volltext (lizenzpflichtig) |
| Zusammenfassung: | ist im kath. Kirchenrecht (: II.,1.) die Übertragung von Leitungsgewalt unabhängig von einem Amt (c.131 CIC; cc.981 § 1; 983 § 1 CCEO) durch Gesetz oder Verwaltungsakt. Ausführende Gewalt kann für eine einzelne Handlung bzw. für die Gesamtheit der Fälle delegiert werden. Gesetzgebende Gewalt ist in der Regel nicht (c.135 § 2 CIC; c.985 § 2 CCEO), richterliche Gewalt nur zur Vorbereitung richterlicher Entscheidungen delegierbar (c.135 § 3 CIC; c.985 § 3 CCEO). Im strengen Sinn ist D. nur an Kleriker, in begrenzter Weise auch an Laien möglich (cc.483 § 2; 1282; 129 CIC; cc.253 § 2; 979 CCEO). In bestimmten Fällen wird die fehlende Gewalt ersetzt (c.144 CIC; cc.994 f. CCEO). |
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| ISSN: | 2405-8262 |
| Enthält: | Enthalten in: Religion in Geschichte und Gegenwart online
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| Persistent identifiers: | DOI: 10.1163/2405-8262_rgg4_SIM_03506 |



