Vom Wirtschaftsstil zum Agilen Management: "Wir" als wirtschafts- und unternehmensethische Kategorie

Im Beitrag wird zunächst nach der semantischen Funktion von "Wir" gefragt - es gibt ein gemeinsames und ein trennendes Wir. Anschließend wird die Frage diskutiert, ob die Systemtheorie, die Wirtschaft und Gesellschaft, Wirtschaft und Ethik als Subsysteme betrachtet, die nicht miteinander i...

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Auteur principal: Dietzfelbinger, Daniel 1968- (Auteur)
Type de support: Électronique Article
Langue:Allemand
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Publié: 2024
Dans: Zeitschrift für Pastoraltheologie
Année: 2024, Volume: 44, Numéro: 2, Pages: 189-205
Sujets / Chaînes de mots-clés standardisés:B Identité de groupe / Sociologie / Théorie des systèmes / Éthique économique / Changement organisationnel (Gestion) / Ministère ecclésiastique
RelBib Classification:NCC Éthique sociale
NCE Éthique des affaires
RB Ministère ecclésiastique
ZB Sociologie
ZE Économie / Sciences économiques
Accès en ligne: Volltext (kostenfrei)
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Description
Résumé:Im Beitrag wird zunächst nach der semantischen Funktion von "Wir" gefragt - es gibt ein gemeinsames und ein trennendes Wir. Anschließend wird die Frage diskutiert, ob die Systemtheorie, die Wirtschaft und Gesellschaft, Wirtschaft und Ethik als Subsysteme betrachtet, die nicht miteinander in Verbindung gebracht werden können, haltbar ist. Mithilfe des Stilbegriffs, der in seiner modernen Form wesentlich von Alfred Müller-Armack geprägt wurde, wird ein wirtschaftsethische Zugang dargestellt, der die vermeintliche Systemtrennung zu überwinden hilft. Anschließend erfolgt die Überprüfung auf die Praxis und mit dem Ansatz des Agilen Management werden praxisorientierte Zugänge formuliert, die deutlich machen, dass die Systemtrennung allenfalls ein theoretisches (und zugleich subjektiv geprägtes) Konstrukt ist, das in der Theorie durch wirtschaftsethische Ansätze und in der Praxis durch das Agile Management überwunden werden kann.
The article first asks about the semantic function of "we" - there is a common and a dividing we. Then the question is discussed as to whether systems theory, which views economy and society, business and ethics as subsystems that cannot be linked to one another, is tenable. With the help of the concept of style, which in its modern form was largely coined by Alfred Müller-Armack, an approach to business ethics is presented that helps to overcome the supposed system separation. This is followed by a practical review and formulates practice-oriented approaches using the Agile Management approach, which make it clear that system separation is at best a theoretical (and at the same time subjective) construct, which is supported in theory by business ethics approaches and in practicecan be overcome through agile management.
ISSN:0555-9308
Contient:Enthalten in: Zeitschrift für Pastoraltheologie
Persistent identifiers:DOI: 10.17879/zpth-2024-6269