Postsäkular erzählen: Religion und Unzuverlässigkeit im Roman der Gegenwart

Unter dem unscharfen Begriff ›postsäkular‹ haben sich am Anfang des 21. Jahrhunderts Denkmodelle entwickelt, die wohletablierte Selbstbeschreibungskategorien sowohl der Moderne als auch der Religion neu befragen: Wie kann man Religiosität und Säkularität in der Gegenwart zusammen denken? Wie kann ma...

Ausführliche Beschreibung

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Bibliographische Detailangaben
1. VerfasserIn: Stobbe, Martin (Verfasst von)
Körperschaften: Westfälische Wilhelms-Universität Münster. Grad-verleihende Institution (Akademischen Grad verleihende Institution) ; Universitäts- und Landesbibliothek Münster. Verlag
Medienart: Druck Buch
Sprache:Deutsch
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Veröffentlicht: Münster Verlag readbox publishing GmbH - readbox unipress [2018]
In: Wissenschaftliche Schriften der WWU Münster (Band 21)
Jahr: 2018
Schriftenreihe/Zeitschrift:Wissenschaftliche Schriften der WWU Münster Reihe 12 Band 21
normierte Schlagwort(-folgen):B Deutsch / Roman / Erzähler / Unzuverlässigkeit / Religion (Motiv)
B Kehlmann, Daniel 1975-, Beerholms Vorstellung / Glavinic, Thomas 1972- / Lehr, Thomas 1957- / Nadolny, Sten 1942- / Lewitscharoff, Sibylle 1954-2023 / Erzähltheorie
weitere Schlagwörter:B Hochschulschrift
Online-Zugang: Inhaltsverzeichnis
Beschreibung
Zusammenfassung:Unter dem unscharfen Begriff ›postsäkular‹ haben sich am Anfang des 21. Jahrhunderts Denkmodelle entwickelt, die wohletablierte Selbstbeschreibungskategorien sowohl der Moderne als auch der Religion neu befragen: Wie kann man Religiosität und Säkularität in der Gegenwart zusammen denken? Wie kann man im immanenten Rahmen offen für Religiöses sein und umgekehrt? Wie kann man schließlich einen grundlegenden Bruch mit solchen Gegenüberstellungen in Erfahrung übersetzen? Die Ausgangsthese der vorliegenden Studie ist, dass Erzählverfahren des Unzuverlässigen und Instabilen imstande sind, solche Fragen zu adressieren. Auf Grundlage einer kognitionswissenschaftlich informierten Narratologie werden Romane der Gegenwart analysiert, die aufgrund ihrer interpretatorischen Unschärfen religionsbezogene Oppositionen wie religiös/säkular, heilig/profan oder immanent/transzendent lockern und so am postsäkularen Denken mitarbeiten.
Physische Details:327 Seiten, Illustrationen
ISBN:978-3-8405-0174-6
3-8405-0174-1