Die Königsmacher: wie die synoptischen Evangelien Herrschaftslegitimierung betreiben

Jesus ist der einzig wahre König und als solcher anzuerkennen. Davon wollen die drei Synoptiker ihre antike Leserschaft überzeugen – gut begründet. Sie legitimieren Jesus literarisch als König – bei gleichzeitiger Abgrenzung von potenziellen Konkurrenten. Bei aller Einigkeit im Grundplädoyer dominie...

Ausführliche Beschreibung

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Bibliographische Detailangaben
1. VerfasserIn: Schramm, Christian 1977- (Verfasst von)
Körperschaften: Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Grad-verleihende Institution (Akademischen Grad verleihende Institution) ; V & R unipress GmbH. Verlag
Medienart: Elektronisch Buch
Sprache:Deutsch
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Veröffentlicht: Göttingen V&R Unipress 2019
In:Jahr: 2019
Rezensionen:[Rezension von: Schramm, Christian, 1977-, Die Königsmacher : wie die synoptischen Evangelien Herrschaftslegitimierung betreiben] (2021) (Klumbies, Paul-Gerhard, 1957 -)
[Rezension von: Schramm, Christian, 1977-, Die Königsmacher : wie die synoptischen Evangelien Herrschaftslegitimierung betreiben] (2021) (Blatz, Heinz, 1977 -)
Ausgabe:1. Auflage
Schriftenreihe/Zeitschrift:Bonner Biblische Beiträge Band 186
normierte Schlagwort(-folgen):B Bibel. Synoptische Evangelien / Christologie / Herrschaft / Legitimation
B Bibel. Synoptische Evangelien / König / Christologie / Zeithintergrund
RelBib Classification:HC Neues Testament
weitere Schlagwörter:B Herrschaft
B Legitimierung
B Neues Testament
B Exegese
B Königtum in Israel
B Bibelwissenschaft
B Jesus
B Strategie
B Hochschulschrift
B Synoptiker
B Matthäusevangelium
B Lukasevangelium
B Markusevangelium
B Synoptische Evangelien
Online-Zugang: Volltext (Resolving-System)
Parallele Ausgabe:Nicht-Elektronisch
Beschreibung
Zusammenfassung:Jesus ist der einzig wahre König und als solcher anzuerkennen. Davon wollen die drei Synoptiker ihre antike Leserschaft überzeugen – gut begründet. Sie legitimieren Jesus literarisch als König – bei gleichzeitiger Abgrenzung von potenziellen Konkurrenten. Bei aller Einigkeit im Grundplädoyer dominiert in jedem der drei synoptischen Evangelien eine spezifische Hauptlegitimierungsstrategie (Markus: aretalogisch-charismatisch; Matthäus: genealogisch-dynastisch; Lukas: religiös-theokratisch). Die Synoptiker schalten sich in antike machtpolitische Diskurse ein und betreiben »Wahlkampf « für Jesus. Sie positionieren sich im antiken Herrschaftsuniversum mit seinen konkurrierenden personellen Optionen klar zugunsten ihres Favoriten Jesus und mischen damit im »Konzert« der »antiken Königsmacher« kräftig mit.
Angaben zur beteiligten Person Schramm: Dr. Christian Schramm wurde theologisch durch seine Studien in Bamberg, Jerusalem und Münster geprägt. Er arbeitet im Bereich Fortbildung im Bistum Hildesheim und lehrt als Privatdozent Neues Testament an der Universität Bonn.
Physische Details:1 Online-Ressource (452 Seiten), Ill.
ISBN:978-3-8471-0929-7
Persistent identifiers:DOI: 10.14220/9783737009294