Die normative Kraft des Decorum: Angemessenheit bei Cicero, Ambrosius und Augustinus

Quod decet? Diese Frage stellt sich in jeder rhetorischen Situation, in der ein Orator seinem Anliegen durch eine Rede Geltung beim Rezipienten verschaffen möchte. Angemessenheit ist eine genuin rhetorische Kategorie und dennoch ist das Postulat der Angemessenheit bislang kaum Gegenstand moderner Rh...

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Auteur principal: Vallbracht, Sophia (Auteur)
Collectivité auteur: Eberhard Karls Universität Tübingen. Grad-verleihende Institution (Institution émettrice d'un diplôme)
Type de support: Électronique Livre
Langue:Allemand
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Publié: Tübingen Narr Francke Attempto [2019]
Dans:Année: 2019
Sujets / Chaînes de mots-clés standardisés:B Cicero, Marcus Tullius 106 avant J.-C.-43 avant J.-C., De officiis / Ambrosius, Mediolanensis, Heiliger 339-397, De officiis ministrorum / Augustinus, Aurelius, Saint 354-430, De doctrina christiana / Decorum
B Cicero, Marcus Tullius 106 avant J.-C.-43 avant J.-C., De officiis / Decorum
B Ambrosius, Mediolanensis, Heiliger 339-397, De officiis ministrorum / Decorum
B Augustinus, Aurelius, Saint 354-430, De doctrina christiana / Decorum
Sujets non-standardisés:B Decorum
B Ambrosius
B Adéquation
B ethische Dimension der Rhetorik
B Publication universitaire
B Cicero
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Édition parallèle:Non-électronique
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Résumé:Quod decet? Diese Frage stellt sich in jeder rhetorischen Situation, in der ein Orator seinem Anliegen durch eine Rede Geltung beim Rezipienten verschaffen möchte. Angemessenheit ist eine genuin rhetorische Kategorie und dennoch ist das Postulat der Angemessenheit bislang kaum Gegenstand moderner Rhetorikforschung geworden. Das Konzept der Angemessenheit stellt die rhetorische Theorie vor ein Problem, da es erstens mehrere Begriffe dafür gibt (aptum, prepon, decorum), die durch Übersetzung vom Altgriechischen ins Lateinische tradiert worden sind. Zweitens erweist sich die Angemessenheit über die Jahrhunderte hinweg als ein interdisziplinäres Thema, dessen ephemeres Wesen in der Theorie der Rhetorik nur schwer zu fassen ist. Gerade deshalb ist eine für das digitale Heute festgelegte Bestimmung von prepon/decorum in der Rhetorik nötig, da sich die Rhetorik in der Auseinandersetzung zwischen dem Ideal des rationalen Argumentierens und den rhetorischen Effizienzansprüchen doch bis heute behaupten muss.
Description matérielle:1 Online-Ressource (287 Seiten), Diagramme
ISBN:978-3-7720-5671-0