Gottes Geist: Die biblische Rede von Geist im Kontext der antiken Welt
Reinhard Feldmeier interprets biblical statements on the spirit of God in the context of ancient religious and intellectual history, thereby revealing its fundamental significance for early Christianity and the ensuing need to distinguish between the spirits. By holding the critical mirror of biblic...
| Summary: | Reinhard Feldmeier interprets biblical statements on the spirit of God in the context of ancient religious and intellectual history, thereby revealing its fundamental significance for early Christianity and the ensuing need to distinguish between the spirits. By holding the critical mirror of biblical testimony up to the spirit-forgetfulness of churches in the northern hemisphere and to the overemphasis of some churches in the global south, his intention is to stimulate further theological reflection. Dem Heiligen Geist kommt in den traditionellen Kirchen und Theologien eher eine Statistenrolle zu. Dagegen nimmt er in den pentekostalen und neopentekostalen Bewegungen und den von dort bis tief in die traditionellen Konfessionen hineinwirkenden charismatischen Neuaufbrüchen des Globalen Südens, wo das Christentum im Gegensatz zu unseren Breiten in stetigem Wachstum begriffen ist, die Rolle eines Hauptdarstellers ein. Dieser Spannung stellt sich die vorliegende Studie Reinhard Feldmeiers in der Form einer Exegese, welche die biblischen Zeugnisse im Kontext der Religions- und Geistesgeschichte der griechisch-römischen Antike auslegt und dabei sowohl die elementare Bedeutung des Geistes für das Frühchristentum wie auch die damit verbundene Notwendigkeit einer Unterscheidung der Geister aufzeigt. So will der Autor der Geistvergessenheit der Kirchen der Nordhalbkugel wie der Geistversessenheit mancher Kirchen des Globalen Südens den kritischen Spiegel des biblischen Zeugnisses vorhalten und Impulse zu weiterem theologischen Nachdenken geben. |
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| Physical Description: | 1 Online-Ressource (XIII, 237 Seiten) |
| ISBN: | 978-3-16-159627-8 |
| Persistent identifiers: | DOI: 10.1628/978-3-16-159627-8 |



