Sasanian Studies 1 (2022): Late Antique Iranian World
Das Sasanische Reich (224–651 n. Chr.) hat im Allgemeinen bisher wenig wissenschaftliche Aufmerksamkeit in der Erforschung der spätantiken Welt erhalten. Zu Beginn der Spätantike, im 3. Jahrhundert n. Chr., beherrschten die Sasaniden in ihrer Blütezeit Westasien, das sich von Mesopotamien bis nach Z...
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| Format: | Print Book |
| Language: | English |
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| Published: |
Wiesbaden
Harrassowitz Verlag
2022
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| In: | Year: 2022 |
| Series/Journal: | Sasanian Studies: Late Antique Iranian World. Sasanidische Studien: Spätantike iranische Welt
1 |
| Standardized Subjects / Keyword chains: | B
Iran
/ Classical antiquity
/ Iranian studies
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| Further subjects: | B
Sasanian Studies
B Iranian studies B Late Antiquity B History |
| Summary: | Das Sasanische Reich (224–651 n. Chr.) hat im Allgemeinen bisher wenig wissenschaftliche Aufmerksamkeit in der Erforschung der spätantiken Welt erhalten. Zu Beginn der Spätantike, im 3. Jahrhundert n. Chr., beherrschten die Sasaniden in ihrer Blütezeit Westasien, das sich von Mesopotamien bis nach Zentralasien und Nordindien erstreckte, und kontrollierten das Gebiet vom Oxus bis zum Euphrat, einschließlich Teilen Südostasiens, Armeniens und – für eine kurze Zeit im frühen 7. Jahrhundert - sogar Ägypten und Großsyrien. Zusammen mit dem Imperium Romanum bezeichneten sich die beiden Reiche in ihren diplomatischen Beziehungen als die "zwei Augen der Erde". Im Vergleich zum Byzantinischen Reich ist die Forschung über das Sasanische Reich jedoch verschwindend gering. Bis ins 21. Jahrhundert gab es nur drei oder vier Überblickswerke über die sasanische Welt. Es gab so gut wie keine Stellen für dieses Forschungsgebiet, und die Zahl der edierten und übersetzten mittelpersischen Texte war sehr gering. Die Archäologie war ein Hoffnungsträger, aber die politischen Spannungen und Kriege im Irak, das als "Herz von Ērānšahr" (persisch del-e īrānšahr) bekannt ist, und in Afghanistan und Balkh, wo ein Bürgerkrieg tobt, haben weitere Forschungen erschwert. Erst seit dem 21. Jahrhundert befassen sich wieder mehr Gelehrte mit den Sasaniden, einer wichtigen Epoche der iranischen, nahöstlichen und weltweiten Geschichte. Die Gründe für dieses neue Interesse sind vielfältig. Die Einbeziehung des Sasanischen Reiches in das zeitliche Feld der Spätantike hat diese Zivilisation in einen Dialog mit der römisch-byzantinischen Welt gebracht. Die Kenntnis beider Reiche ist ein Desiderat für ein umfassendes Verständnis der Spätantike. Die jüngsten Funde, sowohl archäologischer, materieller als auch literarischer Art, haben das Gebiet der Sasanistik noch interessanter gemacht. Aus diesen und anderen Gründen widmet sich nun ein neuer, jährlich erscheinender Sammelband diesem großen und einem der langlebigsten Reiche des Nahen Ostens, um auf diese Weise nicht nur das Reich von Ērānšahr besser verstehen zu können, sondern auch das von Rom/Byzanz, Zentralasien in seiner Zeit, sowie die Gründung der islamischen Zivilisation. So erhellt die sasanische Geschichte und ihre Zivilisation unser Verständnis der Geschichte der Menschheit, sowohl synchron als auch diachron in Zeit und Raum. |
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| Physical Description: | VIII, 346 Seiten, 109 fig., 8 tables, 24 cm x 17 cm, 730 g |
| ISBN: | 978-3-447-11414-1 3-447-11414-2 |



