Codex Theodosianus
Der CTh. enthält in 16 Büchern privatrechtliche, verwaltungsrechtliche und kirchenrechtliche Konstitutionen christl. Kaiser aus den Jahren 312 bis 437. Am 15.2.438 von Theodosius II. (408–450) für das Ostreich publiziert, von Valentinian III. (425–455) in demselben Jahr für den Westen übernommen, tr...
| Main Author: | |
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| Format: | Electronic Dictionary entry/article |
| Language: | German |
| Check availability: | HBZ Gateway |
| Interlibrary Loan: | Interlibrary Loan for the Fachinformationsdienste (Specialized Information Services in Germany) |
| Published: |
2015
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| In: |
Religion in Geschichte und Gegenwart online
Year: 2015 |
| Online Access: |
Volltext (lizenzpflichtig) Volltext (lizenzpflichtig) |
| Summary: | Der CTh. enthält in 16 Büchern privatrechtliche, verwaltungsrechtliche und kirchenrechtliche Konstitutionen christl. Kaiser aus den Jahren 312 bis 437. Am 15.2.438 von Theodosius II. (408–450) für das Ostreich publiziert, von Valentinian III. (425–455) in demselben Jahr für den Westen übernommen, trat der CTh. zum 1.1.439 für das Gesamtreich in Kraft. Der CTh. wirkte exklusiv, die originalen Konstitutionen verloren in dem erfaßten Zeitraum ihre Gültigkeit. Für die vorangehende Zeit von Hadrian bis Diokletian standen die privaten Sammlungen des Codex Gregorianus und Codex Hermogenianus zur Verfügung. Die Initiative für den CTh. ging von Ostrom aus. Ein Plan vom Jahre 429, das Kaiserrecht (leges) und das Juristenrecht (ius) zu kodifizieren (CTh. I, 1,5), kam nicht zur Ausführung. 435 setzte Theodosius II. erneut eine hochrangige Beamtenkommission allein zur Kodifizierung der leges ein. Für die in Sachtitel chronologisch einzuordnenden Konstitutionen waren der Kommission Texteingriffe erlaubt. Sie sollte juristisch Überflüssiges streichen (etwa Einleitung, Epilog, Begründungen), überholte Vorschriften beiseitelassen und Widersprüche beseitigen, ggf. einzelne Konstitutionen in verschiedene Titel zerlegen. Die amtliche Sammlung sollte den als unüberschaubar empfundenen Rechtsstoff zugänglicher machen, die Kürzungen sollten zu seiner besseren Benutzbarkeit beitragen (s. Constitutio de Codicis Theodosiani auctoritate § 1). |
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| ISSN: | 2405-8262 |
| Contains: | Enthalten in: Religion in Geschichte und Gegenwart online
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| Persistent identifiers: | DOI: 10.1163/2405-8262_rgg4_SIM_03120 |



