Gadara

(modern: Umm Qais). Städtisches Zentrum des Hellenismus im Ostjordanland, Geburtsort mehrerer Dichter und Philosophen, Mitglied der Dekapolis und Schauplatz der Dämonenaustreibung (Mt 8,28). Im 4.Jh. v.Chr. makedonische Kolonie, stand G. in hell. Zeit unter ptolemäisch-seleukidischer Herrschaft. Von...

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Main Author: Weber, T. (Author)
Format: Electronic Dictionary entry/article
Language:German
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Published: 2015
In: Religion in Geschichte und Gegenwart online
Year: 2015
Online Access: Volltext (lizenzpflichtig)
Volltext (lizenzpflichtig)
Description
Summary:(modern: Umm Qais). Städtisches Zentrum des Hellenismus im Ostjordanland, Geburtsort mehrerer Dichter und Philosophen, Mitglied der Dekapolis und Schauplatz der Dämonenaustreibung (Mt 8,28). Im 4.Jh. v.Chr. makedonische Kolonie, stand G. in hell. Zeit unter ptolemäisch-seleukidischer Herrschaft. Von der hasm. Besatzung durch Pompeius (64/63 v.Chr.) befreit, wurde die Stadt von AugustusHerodes übereignet. Nach Wiedererlangung der Autonomie vertrat sie im 1. Jüd. Krieg proröm. Positionen. In byz. Zeit Bischofssitz, ging G. nach 636 in umaiyadische Hand über.
ISSN:2405-8262
Contains:Enthalten in: Religion in Geschichte und Gegenwart online
Persistent identifiers:DOI: 10.1163/2405-8262_rgg4_SIM_08076