Stadt ohne Juden?: Präsenz und Absenz in der Frühen Neuzeit

Von 1397 bis 1800 existierte in Basel keine jüdische Gemeinde, weshalb das frühneuzeitliche Basel gelegentlich als eine "Stadt ohne Juden" bezeichnet wird. Dieses Buch geht der Frage nach, wie zutreffend diese Bezeichnung ist, und untersucht die unterschiedlichen Formen, in denen Jüdisches...

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Bibliographic Details
Main Author: Berger, Andreas (Author)
Corporate Author: Schwabe AG. Verlag
Contributors: Burkart, Lucas 1967- (Degree supervisor) ; Petry, Erik 1961- (Degree supervisor)
Format: Print Book
Language:German
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Published: Basel Schwabe Verlag [2024]
In: Basler Beiträge zur Geschichtswissenschaft (Band 190)
Year: 2024
Series/Journal:Basler Beiträge zur Geschichtswissenschaft Band 190
Standardized Subjects / Keyword chains:B Basel / Jews / History 1397-1800
Further subjects:B Juifs - Suisse - Bâle - Histoire
B Jüdische Geschichte
B Sebastian Münster
B Mirakel von Cambron
B Juifs - Identité
B Sozial- und Kulturgeschichte
B Humanism
B Geschichte allgemein und Weltgeschichte
B Türkengefahr
B Cultural history
B Early modern age
B Basel (Switzerland) History
B Geschichtsschreibung, Historiographie
B Juifs - Acculturation - Suisse
B Jews Identity
B Jews Cultural assimilation (Switzerland)
B Thesis
B Renaissance
B Pamphilus Gengenbach
B Jews, Swiss
B Europäische Geschichte: Reformation
B Jews (Switzerland) (Basel) History
B Europäische Geschichte: Renaissance
B Johann Buxtorf
B Europe Civilization Jewish influences
Online Access: Cover (Publisher)
Inhaltstext (Publisher)
Table of Contents (Publisher)
Description
Summary:Von 1397 bis 1800 existierte in Basel keine jüdische Gemeinde, weshalb das frühneuzeitliche Basel gelegentlich als eine "Stadt ohne Juden" bezeichnet wird. Dieses Buch geht der Frage nach, wie zutreffend diese Bezeichnung ist, und untersucht die unterschiedlichen Formen, in denen Jüdisches im frühneuzeitlichen Basel jenseits der physischen Präsenz einer jüdischen Gemeinde sichtbar wurde. Es legt eine Dialektik von Präsenz und Absenz frei, der eine ambivalente Wechselwirkung zwischen Sichtbar- und Unsichtbarmachung des Jüdischen zugrunde liegt und die seit jeher den historischen Zugriff auf das Judentum dominiert. Das frühneuzeitliche Basel ist eine ideale Ausgangslage, um sich kritisch mit dem konzeptionellen Zugriff der historischen Forschung auf die Geschichte der Jüdinnen und Juden auseinanderzusetzen
Item Description:Quellen- und Literaturverzeichnis: Seiten 303-334
Physical Description:342 Seiten, Illustrationen
ISBN:978-3-7965-4912-0