Auf den Spuren des Mythos in Computerspielen
Die Ursachen für den durchschlagenden Markterfolg von "AD&D"Computerspielen sind heute, etwa fünf Jahre nach dem Einsetzen des großen Booms und zwei Jahre nach der Veröffentlichung von "Doom" durch ID-Soft, nach wie vor nicht ganz geklärt. Tatsache ist zunächst, daß die Unter...
| Main Author: | |
|---|---|
| Format: | Electronic Article |
| Language: | German |
| Check availability: | HBZ Gateway |
| Interlibrary Loan: | Interlibrary Loan for the Fachinformationsdienste (Specialized Information Services in Germany) |
| Published: |
1995
|
| In: |
Communicatio socialis
Year: 1995, Volume: 28, Issue: 4, Pages: 349-377 |
| Online Access: |
Volltext (kostenfrei) Volltext (kostenfrei) |
| Parallel Edition: | Non-electronic
|
| Summary: | Die Ursachen für den durchschlagenden Markterfolg von "AD&D"Computerspielen sind heute, etwa fünf Jahre nach dem Einsetzen des großen Booms und zwei Jahre nach der Veröffentlichung von "Doom" durch ID-Soft, nach wie vor nicht ganz geklärt. Tatsache ist zunächst, daß die Unterhaltungsindustrie seit zwei Jahren den früheren Hauptauftraggeber in der Softwareentwicklung, die Rüstungsindustrie, überholt hat und nun unangefochtener Hauptauftraggeber in der Branche ist. Tatsache ist ferner, daß der Mensch in der Gesellschaft der späten Moderne ein einsamerer ist, als er es je zuvor war. Zwar nie allein, aber stets einsam, unterliegt er neuen Regelmechanismen der Kommunikation, die ihm medial vermittelt werden: Im Fernsehen wird gezeigt, wie es sein könnte - theoretische Idealfälle von Problemlösungen durch Kommunikation ("Lindenstraße") oder eindeutig wertende Identifikationsfiguren in krasser Schwarz-Weiß-Malerei (setzen Sie hier einen kommerziellen Film Ihrer Wahl ein) sind Garanten für Einschaltquoten. |
|---|---|
| ISSN: | 2198-3852 |
| Contains: | Enthalten in: Communicatio socialis
|
| Persistent identifiers: | DOI: 10.5771/0010-3497-1995-4-349 |



