Die soziale Präsenz der Toten: empirische Analysen und theoretische Anregungen
Der Tod steht weithin für eine radikale Form der Trennung ein. Er verlangt Rituale der Abschiednahme und eine sukzessive Loslösung vom geliebten Gegenüber. Die Beiträger*innen gehen davon aus, dass dieses Verständnis des Todes die Kulturen gelebter Trauer nur bedingt zu erfassen vermag. In empirisch...
| Beteiligte: | |
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| Medienart: | Elektronisch Buch |
| Sprache: | Deutsch |
| Verfügbarkeit prüfen: | HBZ Gateway |
| WorldCat: | WorldCat |
| Fernleihe: | Fernleihe für die Fachinformationsdienste |
| Veröffentlicht: |
Bielefeld
transcript
2025
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| In: | Jahr: 2025 |
| Schriftenreihe/Zeitschrift: | Rerum religionum
Band 18 |
| normierte Schlagwort(-folgen): | B
Toter
/ Präsenz (Philosophie)
/ Jenseits
/ Vorstellung
/ Bestattungsritus
/ Trauer
/ Begleitung (Psychologie)
/ Kultur
/ Religionswissenschaft
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| weitere Schlagwörter: | B
Konferenzschrift 05.10.2023-07.10.2023 (Rostock)
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| Online-Zugang: |
Inhaltstext (Verlag) Volltext (kostenfrei) Volltext (kostenfrei) |
| Parallele Ausgabe: | Nicht-Elektronisch
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| Zusammenfassung: | Der Tod steht weithin für eine radikale Form der Trennung ein. Er verlangt Rituale der Abschiednahme und eine sukzessive Loslösung vom geliebten Gegenüber. Die Beiträger*innen gehen davon aus, dass dieses Verständnis des Todes die Kulturen gelebter Trauer nur bedingt zu erfassen vermag. In empirischer Neugier erkunden sie ein reiches Spektrum an Praktiken, in denen die Verstorbenen sozial präsent bleiben. Neben der Untersuchung konkreter Phänomene stehen konzeptionelle Anregungen im Mittelpunkt. Der Blick auf die Grenzen des Lebens verspricht theoretische Einsichten für zentrale kulturwissenschaftliche Problemfelder: Wer oder was gehört zum Sozialen? Brauchen Personen einen Körper? Wie stellt sich der Jenseitsglaube heute kulturell dar? Death widely represents a radical form of separation. It requires rituals of farewell and a gradual detachment from the loved one. The contributors assume that this understanding of death can only partially capture the cultures of lived mourning. With empirical curiosity, they explore a rich spectrum of practices in which the deceased remain socially present. In addition to examining concrete phenomena, conceptual suggestions are the focus. A look at the limits of life promises theoretical insights into central problem areas in cultural studies: Who or what belongs to the social sphere? Do people need a body? How is belief in the afterlife culturally represented today? [Mit KI übersetzt] |
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| Physische Details: | 1 Online-Ressource (328 Seiten), Illustrationen |
| ISBN: | 978-3-8394-3129-0 |



