An den Dingen leiden: Simone Weils Fabriktagebuch. Eine Protophänomenologie materieller Beziehungsqualität?

Der folgende Beitrag befragt das Fabriktagebuch von Simone Weil, inwiefern hier ihre konkreten Beschreibungen der Arbeit an Maschinen und mit Dingen als eine protophänomenologische Analyse materieller Beziehungsqualität gelesen und verstanden werden können. Anhand der Soziologie der Weltbeziehung wi...

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Bibliographic Details
Main Author: Repohl, Martin (Author)
Format: Electronic Article
Language:German
Check availability: HBZ Gateway
Interlibrary Loan:Interlibrary Loan for the Fachinformationsdienste (Specialized Information Services in Germany)
Published: 2022
In: Münchener theologische Zeitschrift
Year: 2022, Volume: 73, Issue: 1, Pages: 74-90
Online Access: Volltext (kostenfrei)
Volltext (kostenfrei)
Parallel Edition:Non-electronic
Description
Summary:Der folgende Beitrag befragt das Fabriktagebuch von Simone Weil, inwiefern hier ihre konkreten Beschreibungen der Arbeit an Maschinen und mit Dingen als eine protophänomenologische Analyse materieller Beziehungsqualität gelesen und verstanden werden können. Anhand der Soziologie der Weltbeziehung wird von der Annahme ausgegangen, dass auch die Dinge durch ihre konkrete materielle Beschaffenheit Anteil an Beziehungen haben und die Möglichkeit für Resonanz befördern oder beschränken. Ihre Aufzeichnungen werden daher auf die dort enthaltenen Erfahrungen von Resonanz und Entfremdung befragt und so Schlussfolgerungen im Hinblick auf die Möglichkeiten eines denkenden Kontaktes mit der materiellen Welt gezogen.
ISSN:2943-6621
Contains:Enthalten in: Münchener theologische Zeitschrift
Persistent identifiers:DOI: 10.5282/mthz/5349