Die geistige Mobilmachung: die deutschen Intellektuellen und der Erste Weltkrieg ; ein Versuch
Der studierte Germanist, heute eher mittelalterliche Philosophie betreibend (zuletzt als Herausgeber: BA 12/97) referiert und analysiert in umfangreicher, immer wieder manieristisch selbstgewisser Studie, mit Fingerzeig auf Jakob Burckhardt als Versuch benannt, Stellung und Stellungnahme deutscher I...
| Summary: | Der studierte Germanist, heute eher mittelalterliche Philosophie betreibend (zuletzt als Herausgeber: BA 12/97) referiert und analysiert in umfangreicher, immer wieder manieristisch selbstgewisser Studie, mit Fingerzeig auf Jakob Burckhardt als Versuch benannt, Stellung und Stellungnahme deutscher Intellektueller, im weiteren Sinne meist Philosophie-Professoren (Geschichte, Sozial- und Ökonomiewissenschaft), zum Krieg an sich und zum 1. Weltkrieg im besonderen Künstler, vor allem Literaten, auch Publizisten werden höchstens am Rand erwähnt. Wesentlich neue Aspekte werden nicht vorgetragen, doch manche bis weit in die 2. Hälfte des Jahrhunderts gepflegte Tabus deutsche Wissenschaftsgeschichte und Mentalitätstradition gebrochen, dazu mehrfach wiederholt. Insofern Teil des in jüngerer Zeit erneut in den Blick geratenen, neu gesehenen Interesses am 1. Weltkrieg. - Für ein entsprechend vorgebildetes Publikum. (3) (Friedrich Andrae) |
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| Physical Description: | 447 S, Ill, 22 cm |
| ISBN: | 3-8286-0117-0 |



