Arbeit zwischen Misere und Utopie

Der unorthodoxe Marxist, Sartre-Schüler und Sozialphilosoph Gorz, die einflussreiche Stimme der neuen Linken (vgl. ID 1/95), bewegt sich mehr als J. Rifkin, der ebenso das "Ende der Arbeit" diagnostiziert (zuletzt BA 10/97), abseits kultureller Denkkonventionen. Ausgehend von der Diagnose...

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Bibliographic Details
Main Author: Gorz, André 1923-2007
Other Authors: Wolf, Jadja
Format: Print Book
Language:German
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Published: Frankfurt am Main Suhrkamp [2000]
Reviews:[Rezension von: André Gorz, Arbeit zwischen Misere und Utopie. - Rezension von: Jeremy Rifkin, Das Ende der Arbeit und ihre Zukunft. - Rezension von: Orio Giarini; Patrick M. Liedtke, Wie wir arbeiten werden : der neue Bericht an den Club of Rome. - Rezension von: Daniel Cohen, Unsere modernen Zeiten : wie der Mensch die Zukunft überholt] (2001) (Möhring-Hesse, Matthias, 1961 - )
Edition:Vom Autor für d. dt. Ausg. erw. u. autorisierte Übers., 1. Aufl.
Series/Journal:Edition Zweite Moderne
Standardized Subjects / Keyword chains:B Industrial society / Work / Structural change
B Professional life / Structural change
Further subjects:B Social welfare state
B Work Social aspects
B Nationalism
B Gesellschaftssoziologie
B Globalization
B Oikonomia
B Capital
B Gesellschaftsstruktur
B Capitalism
B Sozialisation durch Arbeit
B Economy
B Work
B Gesellschaftspolitik
B Politics
B Finanzmärkte
B Market economy
B Germany
Online Access: Table of Contents
Description
Summary:Der unorthodoxe Marxist, Sartre-Schüler und Sozialphilosoph Gorz, die einflussreiche Stimme der neuen Linken (vgl. ID 1/95), bewegt sich mehr als J. Rifkin, der ebenso das "Ende der Arbeit" diagnostiziert (zuletzt BA 10/97), abseits kultureller Denkkonventionen. Ausgehend von der Diagnose gesellschaftlicher Barbarei in Zeiten des Neoliberalismus fordert er mit Verve und Überzeugungskraft die Entkoppelung der sinnvollen, selbstbestimmten "Multiaktivität" von der kapitalistisch fremdbestimmten Lohnarbeit, ein für alle ausreichendes Grundeinkommen, neue Formen der sozialen Bindungen (Tauschringe etc.) und ein Maximum an frei verfügbarer Zeit für jeden. Sein auch vor revolutionären Umwälzungen nicht zurückschreckendes Denken entwickelt sich in engem Bezug auf die französische und italienische Linke. Ziel ist es, das Dilemma zwischen einer Überidentifikation mit Lohnarbeit und dem notorischen Unterangebot, das zum Verlust an Selbstachtung seitens der Arbeitsuchenden führt, zu lösen. Im Anhang ein Grundriss seiner auf Alain Touraine beruhenden soziologischen Ausgangsbasis. Als Diskussionsbeitrag. (3) (Cornelia Schuster)
Item Description:Literaturangaben.
ISBN:3518410172