Philosophie der Gefühle: von Achtung bis Zorn

Ob Gefühle von einem freien Willen gesteuert werden oder ihn mindern können, gehört zu den Fragen, die in der Philosophie seit der Antike wenigstens am Rande erörtert wurden. Derzeit, besonders im angloamerikanischen Bereich, gerät das Thema allgemein wieder ins Zentrum, was die Autoren am Anfang et...

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Bibliographic Details
Authors: Demmerling, Christoph 1963-; Landweer, Hilge 1956-
Format: Print Book
Language:German
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Published: Stuttgart Weimar Metzler 2007
Standardized Subjects / Keyword chains:B Emotion / Philosophy
B Philosophical anthropology / Emotion
Further subjects:B Emotion
B Emotions (Philosophy)
B Emotions
B Philosophy
Online Access: Cover
Inhaltstext (Verlag)
Table of Contents
Description
Summary:Ob Gefühle von einem freien Willen gesteuert werden oder ihn mindern können, gehört zu den Fragen, die in der Philosophie seit der Antike wenigstens am Rande erörtert wurden. Derzeit, besonders im angloamerikanischen Bereich, gerät das Thema allgemein wieder ins Zentrum, was die Autoren am Anfang etwas zähflüssig skizzieren. Doch ihnen geht es hier nicht um eine allgemeine blasse Theorie. In der Tradition der Phänomenologie und Wittgensteins sichten sie in 11 - auch einzeln lesbaren Abschnitten - zunächst begrifflich eine Emotion gründlich, bevor sie Verbindendes suchen. Die aufgespürten Querverbindungen beleuchten dann oft vielfältig die Philosophiegeschichte, etwa wenn die Rolle der Achtung in Kants Ekel, des sublimierten Ekels in Nietzsches Kulturbetrachtung oder der Angst bei Kierkegaard recht gründlich erörtert wird. Auch wenn sich zu dem Themenkreis noch andere Sichtweisen aufdrängen, etwa aus der Psychologie oder der Evolutionstheorie, ist auch diese Betrachtungsweise für Leser mit einigem philosophischen Interesse eine interessante Anregung. (3)
Item Description:Literaturverz. S. [311] - 328
ISBN:3476017672