Wir sind nie modern gewesen: Versuch einer symmetrischen Anthropologie

Am Beginn der modernen Naturwissenschaft steht die strikte Trennung von Natur und Gesellschaft, von "natürlichen" und "gesellschaftlichen" Instanzen. Bruno Latour optiert in seinem Klassiker der modernen Soziologie dafür, sich diese Trennung etwas genauer anzusehen. Seine These l...

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Bibliographic Details
Main Author: Latour, Bruno 1947-
Contributors: Roßler, Gustav (Other)
Format: Print Book
Language:German
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Published: Frankfurt am Main Suhrkamp 2008
Edition:1. Aufl.
Series/Journal:Suhrkamp Taschenbücher Wissenschaft 1861
Standardized Subjects / Keyword chains:B The Modern / Nature / Culture / Cultural anthropology
B Latour, Bruno 1947- / Anthropology
Further subjects:B Technology Social aspects
B Civilization, Modern Philosophy
B Science Philosophy
B Science Social aspects
B Science History
Online Access: Cover (Verlag)
Table of Contents
Inhaltsverzeichnis (Verlag)
Description
Summary:Am Beginn der modernen Naturwissenschaft steht die strikte Trennung von Natur und Gesellschaft, von "natürlichen" und "gesellschaftlichen" Instanzen. Bruno Latour optiert in seinem Klassiker der modernen Soziologie dafür, sich diese Trennung etwas genauer anzusehen. Seine These lautet: Je strikter und gründlicher diese Trennung in der Moderne vollzogen wurde, um so besser konnten sich zwischen den getrennten Bereichen "Quasiobjekte" ausbreiten, die sowohl natürlich als auch gesellschaftlich determiniert sind. Diese hybriden "Quasiobjekte", welche die Moderne ausgeblendet hat, gilt es anzuerkennen. Nur dann nämlich kann das zweifelhaft gewordene Credo der Moderne, daß ökonomische Rationalität, wissenschaftliche Wahrheit und Technik bereits Garanten eines sinnvollen Fortschritts sind, verabschiedet werden, ohne gleich in den Katzenjammer der Postmoderne zu verfallen.
Item Description:Hier auch später erschienene, unveränderte Nachdrucke
ISBN:351829461X